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Brandenburgisches Konzert nr. 3 G-dur BWV 1048

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Brandenburgisches Konzert nr. 3 G-dur BWV 1048
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Brandenburgisches Konzert nr. 3 G-dur BWV 1048

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Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr, 3 G-dur BWV 1048
Ehe Johann Sebastian Bach 1723 das Amt eines Lehrers, Kantors und Organisten zu St. Thomas in .Leipzig antrat, wirkte er fast sechs Jahre lang als Kapellmeister des Fürsten Leopold von Anhalt in Köthen. Was den im besten Mannesalter stehenden Komponisten an diese Residenz zog, war ein kleines, für seine Zeit recht leistungsfähiges Orchester und ein besonders der weltlichen Musik aufgeschlossener Monarch. Unbeeinflußt von den kunstfeindlichen Tendenzen der cavinistischen Kirche ließ sich's hier so recht aus vollem Herzen musizieren. Dass Bach ein hohes Gehalt empfing und den Fürsten auf seinen alljährlichen Badereisen begleitete, sind nur die äußeren Zeichen der Achtung, die der Künstler am Hofe genoß.
Einem Aufenthalt in Karlsbad ist vermutlich die persönliche Bekanntschaft Bachs mit dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg zu danken, der — durch das Klavierspiel des Meisters entflammt — Orchestermusik für seine eigene Kapelle bestellte. 1721 wurde dieser Auftrag mit den sechs „Brandenburgischen Konzerten" erfüllt.
Ausgehend vom Prinzip des Concerto grosso, wie es Arcangelo Corelli Ende des 17. Jahrhunderts entwickelte (ein großer — das Grosso — und ein kleiner, aus Solisten gebildeter Klangkörper — das Concertino — stehen sich konzertierend gegenüber, wodurch terrassendynamische oder Klangstufeneffekte hervorgerufen werden), schuf Bach Musik von ungeahntem Erfindungsreichtum und lebendiger. Architektonik. „Daseinsfreude und weltmännischer Optimismus" charakterisieren die geistige Grundhaltung dieser Instrumentalwerke.
Das 3. Brandenburgische Konzert G-dur für Streicher und Cembalo ist wohl das bekannteste. In ihm wetteifern drei Violinen, drei Bratschen und drei Violoncelli mit dem vollen Streichkörper. Der erste Sau (4/4 alla breve) wird von einem kraftvollen, Rhythmisch betonten Thema eröffnet, dessen Hauptmotiv innere Beziehungen zum l. und 2. Konzert verrät. Einzigartig geschieht die Verarbeitung des musikalischen Kerngedankens. Eine Klanggruppe spielt ihn der anderen zu. Er wird zerpflückt und nach allen Regeln der Variations- und Imitationstechnik ausgespielt. Seitenthemen treten hinzu. Eine Wendung nach h-moll verdüstert das Geschehen auf kurze Zeit. Nach Auflösung motivischer, akkordischer und harmonischer Ballungen (Orgelpunkt) klingt der Satz kraftvoll, wie er begann, aus. Das Finale (12/8, Allegro) - schließt sich durch zwei Überleitungsakkorde pausenlos an. In seiner geradezu schwerelosen Bewegung bildet es einen starken Kontrast zum vorangegangenen Satz. Gleich vom ersten Takt an macht sich eine Trennung zwischen hohen und tiefen Streichern bemerkbar, die sich im Wesentlichen durch das ganze Stück zieht. Im zweiten Teil des Satzes intoniert die 1. Bratsche, von den übrigen Instrumenten durchsichtig begleitet, die Melodie eines Liebesliedes aus dem Notenbuch der Anna Magdalena (Bachs Gattin): .Bist Du bei mir", Dieser Gedanke wird wiederholt und verändert, und schließlich geht er in dem Figurenwerk auf, aus dem er hervorgetaucht war.
Eberhard Rudolph

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ArtikelnummerEterna 5 20 283
Preis14,90 €
InterpretHans Pischner, Kammerorchester Berlin Leitung Helmut Koch
PlattennameBrandenburgisches Konzert nr. 3 G-dur BWV 1048
EAN NummerNein
PlattenlabelEterna
PlattentypEP / Vinyl 7"
Vinylgewicht pro Schallplatte80 gramm
Anzahl der Platten1
BeilagenNein
Release Jahr1960
Allgemeiner PlattenzustandGebraucht
Zustand TonträgerNicht verfügbar
Zustand CoverNicht verfügbar
PlattenreinigungNicht verfügbar
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