10 Jahre Dixieland-Festival Dresden

10 Jahre Dixieland-Festival Dresden

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10 Jahre Internationales Dixieland-Festival Dresden

Seite 1:
Blue Sunshine
(rec. 1973)
Komposition: Monty Sunshine Novy Traditional (CSSR)

Nobody Knows You When You're Down And Out
(rec. 1974)
Komposition und Text: Jimmy Cox
Downtown Dixie Tigers (Finnland)
Jussi Raittinen, voc

This Little Light Of Mine
(rec. 1972)
Komposition und Text: Traditional
Szeged Oldtimers (VR Ungarn)
Marta Garai, voc

l'm On My Way From You
(rec. 1975)
Komposition: Traditional
Harlem Sound (Schweiz)

Black Maria
(rec. 1978)
Komposition: Fred Rose
Charquet & Co. (Frankreich)

When The Saints Go Marchin' In
(rec. 1979)
Komposition: Traditional
Leningrader Dixieland (Sowjetunion)

Seite 2
Hot Lips
(rec. 1971)
Komposition: Traditional
Old Timers (VR Polen)

Sugar Foot Stomp
(rec. 1977)
Komposition: Oliver/King/Melrose
Kustbandet (Schweden)

Es war ein Mädchen jung an Jahren
(rec. 1971)
Komposition und Text: Folklore
Jenaer Oldtimers (DDR)
Klaus Heinicke, voc

Muskrat Ramble
(rec. 1978)
Komposition: Kid Ory
New Orleans Syncopators (Holland)


Lazy River
(rec. 1978)
Komposition: Carmicnael
Blue Note Seven (Österreich)

Over In The Gloryland
(rec. 1975)
Komposition und Text: Traditional
Bob Wallis & The Storyville Jazzband (England)
Bob Wallis, voc

Aufnahmen: Rundfunk der DDR
Redaktion: Jürgen Lahrtz (1979)

Urwüchsige Musizierfreude, das gemeinsame schöpferische Erlebnis der Musikanten, Lebensfreude, Geselligkeit, Optimismus, Kontaktfreudigkeit, Weltoffenheit und nicht zuletzt die Volkstümlichkeit dieser Musik, das sind wesentliche Merkmale, die weit über Europas Grenzen hinaus den internationalen Ruf und die Einmaligkeit des alljährlich in Dresden stattfindenden Internationalen Dixieland-Festivals bestimmen.
Nun also 1980 schon ein erstes großes Jubiläum: 10 Jahre Internationales Dixieland-Festival! Damit auch für AMIGA Anlaß zu einer Sonder-LP. Sozusagen im Expreßtempo erleben Sie damit einen musikalischen Querschnitt dieser 10 Jahre Dixieland-Musik. Sie, die hier veröffentlichten Gruppen, stehen stellvertretend für viele, viele andere, die den Dresdner Jazztagen vom Beginn (1971) bis heute besondere Akzente setzten, und das in vielerlei Hinsicht: Echtes Musikantentum, neue interessante Dixielandklänge, Pflege der Tradition, Publikumslieblinge usw. 125 Bands (einschließlich Jam Session-Gruppen) aus 18 europäischen Ländern sind zu registrieren. - Eine imponierende Zahl, zumal 63 ausländische Gruppen anläßlich der bisherigen Festivals überhaupt zum ersten Mal in der DDR gastierten. 1971, als es mit einem Konzert im neuerbauten Kulturpalast Dresden bescheiden mit 6 Gruppen aus vier sozialistischen Ländern begann, eröffnet von den Jenaer Oldtimers (dazu „Benkö-Dixieland", Ungarische VR; Prager Dixieland-Combo, ÖSSR; Warschauer Old Timers, VR Polen; Berliner Dixieland Allstars und Tower-Jazzband, DDR), glaubte wohl keiner an eine so große Resonanz. Das 2. Festival (1972) vereinte bereits acht Gruppen, u. a. zum ersten Mal dabei auch die „Szeged Oldtimers" aus der Ungarischen VR mit ihrer Pianistin und Sängerin Marta Garai. Zehn Gruppen aus acht europäischen Ländern gastierten 1973 in Dresden und unvergessen bleibt die Riverboat-   • shuffle auf der Elbe. „Novy Traditional" aus der ÖSSR setzte den musikalischen I-Punkt. Einen ersten Höhepunkt gab es im 25. Jahr der DDR 1974: Zwölf Bands aus zwölf europäischen Ländern waren dabei (neun gastierten zum ersten Mal in unserem Land) und hervorzuheben sind die „Downtown Dixie Tigers' aus Finnland. Unvergessen bleiben zwei Ensembles beim 75er Festival: Das Quartett „The Harlem Sound" aus der Schweiz und Bob Wallis mit seiner „Reibeisenstimme" und Band aus England. Einer Tradition der Dresdner Dixieland-Tage entsprechend jedes Jahr neue interessante Jazzgruppen Europas in die Elbestadt zu bringen, entsprach auch das 6. Festival 1976, das zwölf Bands aus elf Ländern vereinte. Und auch hier waren acht davon erstmalig in der DDR. „Ted Eastons Jazzband" aus Holland, das „Traditional Jazz Studio", ÖSSR, die „Barrel-house Jazzband" aus der BRD und die „Finnish Dixieland All Stars" - extra für dieses Festival zusammengestellt - zeigten die heutzutage vielfältigsten Auffassungen und Stilrichtungen dieses Musikgenres. Aber auch ein Platzkonzert auf der Prager Straße und nicht zuletzt die „Nacht des Dixieland" im Dresdner Kulturpalast mit allen am Festival beteiligten Gruppen machten die Mai-Tage 1976 zu einem Erlebnis für Musiker und Gäste. Vom 6, bis 8. Mai 1977 fand das 7. Festival statt - auch wieder mit den drei obligatorischen großen Konzerten im Kulturpalast und dazu erstmalig ein Jazz Band Ball, der es bis in die späten Nachtstunden in sich hatte. Neun Bands von insgesamt zwölf aus elf europäischen Ländern gastierten wieder zum ersten Mal in der DDR, hierbei müßte vor allem „Kustbandet" aus Schweden genannt werden und die „Anachronic Jazzband" aus Frankreich.
In der Dresdner Romain Rolland-Oberschule gab es das 1. Konzert für Schüler, inzwischen auch schon zur Tradition geworden. Einen musikalischen Leckerbissen mit einer bisher nicht praktizierten Breite dixielandmusikalischer Auffassungen erlebten die Gäste des Internationalen Dixieland-Festivals 1978 (4. bis 7. Mai). In einem Zuge wären hier zu nennen: „Metropolitan Band", VR Polen (an Stelle der Klarinette elektrisch verstärkte Geige); „Jazz Doctors", Schweden; „Fessors Big City Band", Norwegen; „Blue Note Seven", Österreich; „Charquet & Co.", Frankreich; „Milano Jazz Gang", Italien; „New Orleans Syncopators", Holland, und vor allem auch „Ken Colyer's Jazzmen" aus England. Ca. 25 000 Besucher erlebten das 9. Festival im vergangenen Jahr. Musikalische Höhepunkte setzten diesmal u. a. „Leningrader Dixieland" (zum ersten Mal vertreten), Rene Franc aus Paris; „Umbrella Jazzmen", Berlin (West); wiederum „Szeged Oldtimers", Ungarische VR, aber auch die DDR-Vertreter „Blue Wonder Jazzband Dresden", „ Jazz Collegium Berlin" mit der Sängerin Ruth Hohmann und die „Dixieland Stompers" aus Jena.
Dank der kontinuierlichen Arbeit der Veranstalter (Rundfunk der DDR und Kulturpalast Dresden) nun also, 1980, das 10. Internationale Dixieland-Festival. Und aus diesem Anlaß auch ein Wiedersehen mit vielen der genannten und auch auf dieser Platte veröffentlichten Gruppen.
Erich Knebel (1980)

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ArtikelnummerAmiga 8 55 750
Produktname10 Jahre Dixieland-Festival Dresden
Preis19,90 €
LieferzeitIm Schallplattenladen Stralsund
InterpretVarious Artists
Name - Titel10 Jahre Dixieland-Festival Dresden
LabelAMIGA
MedientypLP / Vinyl 12"
Vinylgewicht pro Schallplatte140 gramm
Anzahl der Platten1
BeilagenKeine
Release-Datum1980
Allgemeiner PlattenzustandGebraucht
Zustand TonträgerVery Good + (Sehr gut)
Zustand CoverVery Good + (Sehr gut)
PlattenreinigungReinigung mit Plattenwaschmaschine Double Matrix Professionel Sonic (Clearaudio)
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