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Musikhören 1 - Klasse 5 Und 6

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Musikhören 1 - Klasse 5 Und 6
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Musikhören I, Klassen 5 und 6

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Musik aus Kantaten und Variationen Autor: Prof. Dr. Hans Herbert Fehske Fachberater: Dr. Frank Lutter, Dr. Lothar Schubert Leitung der Unterrichtsmittelentwicklung: Inge Thiele
SCHOLA 8 07 302 enthält Werke für das Musikhören der Klassen 5 und 6. Auf Seite 1 erklingen Musikbeispiele zum Thema „Ausdrucksreichtum und musikalische Gestaltung in der Kantate" der Stoffeinheit 5, Klasse 5. Die Seite 2 bietet Klangbeispiele für die Stoffeinheit 2 in Klasse 6 „Vielfalt der musikalischen Gestaltung in der Variation" an.
Seite 1
1.
KURT SCHWAEN (geb. 1909)- „König Midas"          
Worte: Günter Kunert - Kantate für Kindersolostimmen, Kinderchor mit Instrumentalbegleitung Bacchus: Lutz Möbius-Midas: Silvio Liermann Sprecher: Andreas Stortz, Christine Band, Katrin Eberhard Rundfunk-Kinderchor Leipzig - Dirigent: Hans Sandig
Kurt Schwaen hat sich in seinem kompositorischen Schaffen immer wieder auf Musik für Kinder orientiert. Sein Engagement für die musikalische Erziehung der jungen Generation kennzeichnet er selbst: „Junge Hörer sind meine Auftraggeber". Dieser Ausspruch ist Ausdruck seines permanenten kompositorischen Wirkens für Kinder.
Die Kantate „König Midas" entstand als Auftragswerk des Großen Rundfunk-Kinderchores Berlin 1958. Diese Kantate für Kindersolostimmen und Kinderchor ist ein Musikwerk, das von Kindern für Kinder musiziert wird. Ihr Inhalt bezieht sich auf die altgriechische Sage von Dionysos (römisch: Bacchus) und König Midas, die der Textautor Günter Kunert für junge Hörer bearbeitet hat. Im Zentrum der Handlung stehen diese beiden Hauptfiguren. Midas, der dem vom Esel gestürzten Bacchus behilflich ist und als Dank für seine Hilfsbereitschaft einen Wunsch äußern darf. Midas ist dabei sehr maßlos, obwohl er von Bacchus gewarnt wird. Als sich auch Speisen und Getränke zu Gold verwandeln, fleht er Bacchus um Hilfe. Bacchus nimmt sein Geschenk zurück und gibt Midas ein anderes zu guter Lehre: Eselsohren. Die Kantate endet mit den mahnenden Worten des Chores : „Seine Ohren warnen Toren, sich wie Esel Midas zu benehmen." Die Sparsamkeit der instrumentalen Begleitung läßt es zu, daß sich Musizierende und Hörer voll auf die von Solisten und Chor vorgetragene Handlung konzentrieren und dabei die musikalische Charakterisierung der handelnden Personen klarer erfassen können. Es begleiten Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klanghölzer.
Ein Vorspiel stimmt den Hörer ein und bereitet den einführenden Text des Erzählers vor; ein kurzes Nachspiel mit gleichem Thema wie beim Vorspiel beschließt das Werk. Die Kantate ist in 11 Musiknummern gegliedert: -instrumentale Einleitung
1.   Sprecher: Es war einmal ein König ... Chor: Midas, Midas komm empor!
2.   Midas: Ich bin der König Midas, Kinder... (modulierte Kennrille bei 7:20)
3.   Chor: Schenkt ihm was dazu, dann hat er endlich Ruh.
4.   Bacchus: Ich bin Bacchus, der lustige Gott (modulierte Kennrille bei 4:30)
5.   Sprecher: So blieb Bacchus bei Midas im Schloß .. .
6.   Midas: Bacchus, Bacchus, sei mir hold, mach, daß alles wird zu Gold...!
(modulierte Kennrille bei 7:08)
Bacchus: Midas, Midas, sei kein Tropf,...!
7.   Chor: Seine Hände rieb sich Midas froh ...
8.   Chor: Klipp und Klapp, da läuft ein Esel im Trab ... Bacchus: Midas, Midas, ich warnte dich ...
9.   Chor: Reich und immer reicher werden ..., das nimmt ein schlechtes Ende noch und noch .. .
10.   Chor: Ich, Bacchus, nehme mein Geschenk zurück . . . (modulierte Kennrille bei 13:42)
11.   Midas: la, ia, die will ich nicht. . .
Chor: König Midas hat Eselsohren . . , Seine Ohren warnen Toren, sich wie Esel Midas zu benehmen!

2              
JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750)
„Tönet, ihr Pauken, erschallet Trompeten!"
Drama per musica, BWV214
Berliner Solisten-Einstudierung: Dietrich Knothe
Kammerochester Berlin - Dirigent: Peter Schreier
Instrumentalsolisten: WernerTast, Flöte I
Eckart Haupt, Flöte II - Ludwig Güttier, Trompete I
Basso continuo: Walter-Heinz Bernstein, Cembalo
Matthias Pfaender, Violoncello - Uwe-Karl Kraehnke, Fagott
Will Schade, Kontrabaß
Johann Sebastian Bach, der seit 1723 als Thomaskantor inLeipzig wirkte, hat im Jahre 1733 Huldigungskantaten komponiert, die an die kurfürstlichen Persönlichkeiten des Dresdner Hofes gerichtet waren. Es ist zu vermuten, daß Bach mit solchen musikalischen Geburtstagsgeschenken den Kurfürsten zu bewegen versuchte, ihn mit dem Titel eines Komponisten der Dresdner Hofkapelle zu ehren. Aus Anlaß des Geburtstages der Kurfürstin am 8. Dezember schrieb er 1733 die Kantate „Tönet, ihr Pauken, erschallet Trompeten" mit dem Titel: „DRAMA PER MUSICA, Welches Bey dem Allerhöchsten Geburths-Feste Der Allerdurchlauchtig-sten und Großmächtigsten Königin in Pohlen und Churfürstin zu Sachsen in untertänigster Ehrfurcht aufgeführet wurde in dem COLLEGIO MUSICA Durch J. S. B. Leipzig, dem 8. Dezember 1733". Der Aufführungsort in Leipzig wird dasZimmermannsche Kaffeehaus gewesen sein.
Die aus 9 Teilen bestehende Kantate beginnt und endet mit einem Chorsatz. Im Wechsel von Rezitativ und Arie gestaltet sich zwischen diesen Chorsätzen ein Lobgesang auf die Kurfürstin. Vier Titel dieser Kantate hat Bach ein Jahr später in seinem Weihnachtsoratorium mit anderem Text wiederverwandt: Der Eingangschor des Dramas per Musica „Tönet, ihr Pauken" beginnt im Weihnachtsoratorium „Jauchzet, frohlocket". Pauken und Trompeten bestimmen die instrumentale Einleitung dieses Eingangschores „Tönet, ihr Pauken ...". Im Dialog mit dem Orchester greift der Chor das Pauken motiv des Anfangs wie ein Jubelruf auf. Glanz. Festlichkeit und Freude strahlen aus dem homophon und im Mittelteil polyphon gestalteten vierstimmigen Chorgesang. Dieser Chorsatz zählt zu den schönsten Bachschen Chorkompositionen. Für die Mehrheit der Hörer ist diese Musik durch das Weihnachtsoratorium vertraut geworden.

3      (5:40)
JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750)
Text: Christian Friedrich Henrici (Picander)
„Schweigt stille, plaudert nicht" Kantate Nr. 211 (Kaffeekantate)
Solisten: Edith Mathis, Sopran-Theo Adam, Baß
Werner Tast, Flöte-Dietrich Knothe, Cembalo
Kammerorchester Berlin - Dirigent: Peter Schreier
Die Kaffeekantate erhält auch für den jugendlichen Hörer von heute ihren Reiz, wenn der Anlaß zu dieser Komposition verdeutlicht wird. Bach und Picander greifen die damals an Höfen und bei Bürgern aufkommende Mode bzw. Leidenschaft des Kaffeetrinkens auf, die sich schnell in der weltoffnen Messestadt Leipzig verbreitet hatte.
In der Kantate beklagt sich Vater Schlendrian darüber, daß seine Tochter Liesgen das Kaffeetrinken nicht lassen kann. Androhungen des Vaters, ihr einen Mann zu verweigern, umgeht sie mit einer List. Sie läßt heimlich verbreiten, daß nur der sie heiraten darf, der ihr das Kaffeetrinken erlaubt. Nr. 3    Rezitativ (Baß, Sopran): „Du böses Kind, du loses Mädchen"
Im Dialog zwischen Vater und Tochter verlangt dieser: „Tu den Coffee weg!" Liesgen versucht aber einzulenken. Nr. 4   Arie (Sopran): „ Ei. wie schmeckt der Coffee süße"
Voller Anmut erklingt ein Lobgesang auf den Kaffee, instrumental eingeleitet und begleitet, wobei die Flöte als Soloinstrument herausragt.



Seite 2
1        JOSEPH HAYDN (1732-1809)
Sinfonie Nr.94, G-Dur. 2.Satz, Andante Staatskapelle Dresden - Dirigent: Eugen Jochum Aus der großen Anzahl von Sinfonien, die Joseph Haydn geschrieben hat, ragen die letzten 12-essinddiesogenannten „Londoner Sinfonien" - wegen ihrer Gedankenfülle und ihrer kompositorisch meisterhaften Gestaltung heraus. Eine unter den „Londonern", ist vielen Hörern dadurch bekannt geworden, weil der Komponist im 2. Satz mit einer Überraschung aufwartet: Nachdem das Thema des Satzes im Piano bzw. im Pianissimo musiziert worden ist, erklingt plötzlich ein Fortissimo-Akkord mit Paukenschlag, weniger wohl, um eventuell uninteressierte Hörer aufwecken zu wollen, als vielmehr, wie Haydn es selbst sagt, „das Publikum durch etwas völlig Neues zu überraschen und in London auf eine besonders originelle Art zu debütieren". Wegen dieses kompositorischen Effektes heißt diese Sinfonie „Sinfonie mit dem Paukenschlag", die Engländer nennen sie „The surprise" (die Überraschung).
Der 2. Satz dieser Sinfonie ist ein Thema.im Andante mit vier Variationen und einer Coda. Vermutlich geht das Andantethema auf ein böhmisch-mährisches Volkslied zurück: „Geh im Gaßle rauf und runter, hängen schwarze Kirschen runter, schwarze Kirschen eß ich gern, die Jungfer Nanni hätt' ich gern." Relativ leicht überschaubar wird das Hören der Variationen, weil der Komponist bei seinen getroffenen Veränderungen das Thema immer noch herausklingen läßt:
Variation 1: Thema im Staccato, Wechsel von forte und piano, die Violinen spielen eine Gegenstimme (leicht, locker, akzentuiert) Variation 2: Das Thema beginnt in Moll und im Fortissimo Variation 3: Das Thema, von der Oboe vorgetragen, erklingt in schnellerer rhythmischer Folge (Sechzehntel- statt Achtel-Noten) Variation 4: Thema im vollen Orchester im Fortissimo, im Piano fortführend erklingt das Thema rhythmisch verändert.
2      
JOSEPH HAYDN (1732-1809) Sonate für Klavier D-Dur (1780) (Hoboken Nr. 37) 3. Satz, Finale, Presto ma non troppo Walter Olberts, Klavier
Zu den im Jahre 1780 erschienenen Klaviersonaten, die der Komponist den Schwestern Franziska und Marianne Auenbrugger gewidmet hatte, gehört auch die Klaviersonate D-Dur mit dem Rondo (3. Satz).
Der heitere Charakter des gesamten Rondos zeigt sich bereits im Thema A, das durch schnelles Tempo, der Durtonart D-Dur, der aufsteigenden Melodik und durch Auftaktigkeit gekennzeichnet ist. Im Kontrast dazu erklingen die Themen B (Molltonalität, Wechsel von Forte und Piano, von akkordischer oder lockerer Begleitung) und C (G-Dur-Tonart, hohe Tonlage, Sechzehntel-Rhythmus mit anschließender Überleitung). Das Rondo schließt mit einem leicht veränderten Thema A (A').

3-5      
WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756-1791)      
Klaviersonate A-Dur KV331, 1. Satz (Andante grazioso)    
Cecile Ousset, Klavier
Der Komponist wählt für den 1. Satz dieser Klaviersonate A-Dur, die mit dem sehr bekannten Marsch „Alla Turca" schließt, die ungewöhnliche Form eines Variationssatzes. Mozart verwendet als Thema eine liedhafte Melodie, die sich wegen ihrer Schlichtheit leicht einprägt. Es gibt Hinweise, daß dieses Thema nicht original ist, sondern die Melodie des Liedes „Freu dich, mein Herz, denk an kein' Schmerz" ist. In den sechs Variationen zeigt sich Mozart als MeisterderThemenveränderung. In der vorliegenden Aufnahme erklingen Thema und Variation 1: Umspielung des Themas durch rhythmische Veränderung und Vorhaltsbildung -Variation 3: Das Thema erklingt in a-Moll und in veränderter rhythmischer Gestalt (Sechzehntelfolge) - Variation 6: veränderte Taktart, dynamische Kontraste und melodische Umspielung des Themas.
6-11  
MAX REGER (1873-1916)
Variationen und Fuge für Orchester über ein Thema von W.A.Mozart, opus 132
Staatskapelle Dresden - Dirigent: Heinz Bongartz Max Reger hat sich in seinem kompositorischen Schaffen des öfteren der Bearbeitung von Themen anderer Komponisten zugewandt (von Bach, Beethoven, Telemann u.a.) Die Orchestervariationen über ein Thema von Mozart entstanden 1914, zu einem Zeitpunkt, da sich Reger von seiner Tätigkeit als Dirigent der Meininger Hofkapelle verabschiedete. Diesem Orchester widmete er seine Mozart-Variationen. Die erfolgreiche Uraufführung fand ein Jahr später in Berlin unter der Leitung des Komponisten statt.
Im Thema wird der differenzierte Einsatz der Orchesterinstrumente bei der Gestaltung des Mozartschen Themas deutlich und könnte eigentlich schon als Variation bezeichnet werden. Im Wechsel von Bläsern und Streichern beginnt dieses Thema sehr durchsichtig. Ein Ritardando bereitet den Schluß dieses Themas, wie auch bei allen anderen Variationen vor. (Zwischen Thema und Variation 7 bis 3 sind modulierte Kenn rillen) In Variation 1 übernehmen die Holzbläser (Oboen, Klarinetten) das Thema. Dieses Thema wird von Streichern und vom Fagott umspielt (Zweiunddreißigstel-Bewegung des Rhythmus). Die Variation 2 läßt das Thema in seiner Umkehrung (Spiegelung) sehnsuchtsvoll-elegisch erklingen. Deutlich treten dynamische Differenzierungen hervor, wenn Hörner, Klarinetten und Trompete es übernehmen.
Die Variation 3 lebt von der rhythmischen Veränderung des Themas (gleichmäßige Achtelbewegung, drängend, energisch). Die Tonart ista-Moll; Holzbläser und Streicher treten hervor, (gesamt 8:40)
In der Variation 7 erklingt das Thema wieder anmutig, ruhig, in ursprünglicher Gestalt, von Streichern und vom Hörn vorgetragen. Charakteristisch ist die Gestaltung einer chromatisch abwärts führenden Melodiestimme in den Streichern und Bläsern. (2:35) Die Fuge (Exposition) bietet eine klare Gliederung und läßt ein hörendes Erfassen der einzelnen Stimmeneinsätze sicher zu. Die 1. Violinen stellen das Thema vor, das sich aus dem Anfangsmotiv (rhythmisch prägnant) entwickelt. Es folgt nacheinander der Einsatz der 2. Violinen, der Violen/Violoncelli und der Kontrabässe/ Violoncelli/Fagott I. Damit ist die vierstimmige Fugenexposition abgeschlossen. (1:50)

12  
Hörbeispiele für die Anwendung des Variationsprinzips im Dixielandstil „Die Olsenbande"
Komposition: Fabricius-Bjerre; Bearbeitung: Wolfgang Schmahl Papa Binnes Jazz Band
Im Rahmen der Stoffeinheit „Variation" ist der Titel „Die Olsenbande" geeignet, das Prinzip des Variierens im Genre der Unterhaltungsmusik wiederzuentdecken. Dabei handelt es sich in erster Linie um das Variieren in bezug auf die Instrumentation, auf Melodie und Rhythmus des Ausgangsthemas. Das Prinzip des Variierens ist in der Regel mit dem des Improvisierens gekoppelt. Das Beispiel „Die Olsenbande" ist im Dixielandstil gestaltet (vorrangig bezogen auf die Besetzung: Trompete/Klari-nette/Posaune/Piano/Banjo/Drums/Kontrabaß).
Musikregie: Dagmar Vorwerk
Tonregie: Eberhard Ragwitz
Titelbild: Generalprobe im Schauspielhaus Berlin
Foto: ADN-ZB/Schindler
Als Unterrichtsmittel zugelassen durch das Ministerium für Volksbildung der DDR,
Hauptverwaltung Unterrichtsmittel und Schulversorgung.
Entwickelt von der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR Institut für Unterrichtsmittel

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EAN NummerNicht verfügbar
ProduktnameMusikhören 1 - Klasse 5 Und 6
Preis19,90 €
LieferzeitIm Schallplattenladen Stralsund
InterpretVarious Artists
PlattennameMusikhören 1 - Klasse 5 Und 6
PlattenlabelAndere
PlattentypLP / Vinyl 12"
Vinylgewicht pro Schallplatte200 gramm
Anzahl der Platten1
BeilagenNicht verfügbar
Release Jahr1989
Allgemeiner PlattenzustandGebraucht
Zustand TonträgerNicht verfügbar
Zustand CoverNicht verfügbar
PlattenreinigungNicht verfügbar
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