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Schlager Sonder Express

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Schlager Sonder Express

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Schlager Sonder Express
Seite 1:
Blau ist die Nacht
Komposition: Ralf Petersen
Text: Fred Gertz
Gerd Michaelis-Chor
Orchester Klaus Lenz

Männer, die noch keine sind
Komposition: Gerd Natschinski
Text: Jürgen Degenhardt
Chris Doerk
Orchester Günter Gollasch
aus dem DEFA-Film „Heißer Sommer"

Heute bin ich allein
Komposition: Reinhard Lakomy
Text: Fred Gertz
Reinhard Lakomy
Orchester Reinhard Lakomy

Dein Name
Komposition: Walter Bartel
Text: Monika Jacobs
Uschi Brüning
Orchester Walter Bartel

Wer hat sie gesehn?*
Komposition: Ralf Petersen
Text: Wolfgang Brandenstein
Michael Hansen
Orchester Günther Kretschmer

Bis zur Hochzeit ist alles wieder gut*
Komposition: Rudi Werion
Text: Ingeburg Branoner
Karin Prohaska
Orchester Günther Kretschmer

Seite 2
Heut ist wieder Vollmond
Komposition: Gerhard Siebholz
Text: Dieter Schneider
Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler
Orchester Günter Gollasch

Macht alle Türen und Fenster auf
Komposition: Manfred Gustavus
Text: Jürgen Crasser
Bisser Kirow
Orchester Günther Kretschmer

Nimm den Kuß als Souvenir
Komposition: Klaus Hugo
Text: Dieter Schneider
Regina Thoss
Orchester Jürgen Hermann

Es ist nie zu spät
Komposition: Wolfram Schöne
Text: Siegfried Osten
Klaus Sommer
Orchester Günter Gollasch

Es fängt ja alles erst an
Komposition: Hans-Georg Schmiedecke
Text: Dieter Lietz
Rosemarie Ambé
Orchester Fips Fleischer

Ich geh' vom Nordpol zum Südpol
Komposition: Arndt Bause
Text: Dieter Schneider
Frank Schöbel
Orchester Günter Gollasch

* Aufnahmen: Rundfunk der DDR

1953/54 wurde der erste AMIGA-Expreß auf die Reise geschickt. Obgleich er in „mono" fuhr, erreichte er sein Ziel: Hunderttausende erfreuten sich noch einmal an Melodien wie „Viola, Viola" von Gerd Natschinski, „Wenn du wüßtest ach, wie ich dich liebe" aus der Feder von Rolf Zimmermann und vielen anderen. 1967 fuhr der AMIGA-Expreß zum ersten Male „zweigleisig". Neben der Ausgabe in mono lag eine Stereo-Fassung. Ja, es war auf allen Gebieten zügig vorangegangen. Die Tanzmusik hat sich nicht nur volltöniger und plastischer, sie war auch reicher an Inhalten, Gestaltungsweiser Autoren, Orchestern und Interpreten geworden.
Was sich im Nachhinein so leicht daher sagen läßt, ist in all den Jahren das Resultat kulturpolitischer Zielstrebigkeit, künstlerischer Erfolge und Überlegungen aber auch unausbleiblicher Rückschläge gewesen. Wenn nun im 25. Jahr unserer Republik ein Schlager-Sonder-Expreß freie Fahrt bekommt, dann deshalb, um in bunter Reihenfolge einige hörenswerte Stationen dieser erlebnisreichen Vergangenheit und Gegenwart zusammen zufassen. Manch liebgewonnene Erinnerung wird dabei wachwerden. „Blau ist die Nacht" war einer der ersten Titel, mit dem der Gerd Michaelis-Chor aus der Anonymität eines Background-Chores heraustrat und sich als Interpret eigenständiger Nummern bewährte. Heute gehört dieser Chor zu den international führenden und seine Konzert-Programme sind Wochen vorher ausverkauft. Am Lebensweg des Komponisten Ralf Petersen läßt sich ebenfalls ein Stück unserer Tanzmusikentwicklung ablesen. Von 1956 bis 1961 studierte er an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" in Berlin bei den Professoren Wolfgang Hohensee, Andre Asriel, Wolfram Heicking. Umfassende Ausbildung und kompositorisches Talent erlaubten es ihm, seither mit zahlreichen Erfolgsschlagern hervorzutreten. Daß sich die weitsichtige Ausbildungs- und Kulturpolitik unserer Republik auch im Bereich der Tanzmusik zunehmend qualitätsfördernd auszuwirken begint bezeugt diese Platte. Denn neben Ralf Petersen können ebenso gut Gerhard Siebholz — der sich als Tonmeister zu einem unserer begehrtesten Komponisten und Arrangeure entwickelt hat —, Arndt Bause — der Glasbläser war, als Amateurmusiker begann und inzwischen sein Kompositionsstudium an der Leipziger Musikhochschule beendete — aber auch Rudi Werion, Reinhard Lakomy und all die anderen genannt werden; angeführt von einem unserer Bewährtesten: Gerd Natschinski. Seine Domäne sind seit langem Film und Bühne. Die textlich wie musikalisch amüsante Parodie „Männer, die noch keine sind" erinnert an den gern gesehenen Film „Heißer Sommer". Was G. Natschinski und viele seiner Schlager auszeichnet, ist das Bemühen, ins Leben hineinzugreifen, ehrlich, wahr und realistisch zu sein. Und eben diese Tendenz zeichnet auch die meisten der hier zusammengefaßten Schlager aus. Ihr Anliegen ist es, das Liebenswerte und Neue in unserem Leben entdecken zu helfen. Ausgehend von den Erfahrungen vieler Menschen werden immer wieder aufblühende neue Städte und Straßen zum Ausdrucks des Glücks und der Erfüllung von Träumen gewählt. In dem Siegertitel des Schlagerwettbewerbs 1968 „Es fängt ja alles erst an" besingt Rosemarie Ambe gleich eine ganze Stadt:
„Das schöne Städtchen, in dem wir wohnen,
ist noch genau so jung, wie wir zwei.
An hellen Häusern und bunten Gärten
geh ich an jedem Morgen vorbei.
Dann seh ich, wie das Sonnenlicht
sich in den großen Fenstern bricht
und sehe auch im Handumdrehn
so manches neue Haus entstehn:
Es fängt ja alles erst an.
Und ich weiß es doch,
daß alles noch viel schöner werden kann ..."
Lebenswahrheit und Optimismus erklären, warum viele Schlager dieser Richtung fast Evergreens geworden sind. Nicht minder verbreitet sind frische, humorvolle und lebensbejahende Haltungen wie in „Macht alle Türen und Fenster auf" und „Ich geh vom Nordpol zum Südpol". Erfolgsmelodien aus der Feder von Lakomy und anderer bekräftigen, daß sich die Orientierung auf unser Leben als Gestaltungsprinzip durchzusetzen beginnt. Wen wundert's, daß für einen Schlager-Sonder-Expreß, der uns diese Einsichten vermittelt, alle Signale auf Fahrt frei stehen!
H. P. Hofmann (1974)

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ArtikelnummerNova 8 85 079
Preis9,90 €
InterpretVarious Artists
PlattennameSchlager Sonder Express
EAN NummerNicht verfügbar
PlattenlabelAndere
PlattentypLP / Vinyl 12"
Vinylgewicht pro Schallplatte180 gramm
Anzahl der Platten1
BeilagenNicht verfügbar
Release Jahr1974
Allgemeiner PlattenzustandGebraucht
Zustand TonträgerNicht verfügbar
Zustand CoverNicht verfügbar
PlattenreinigungNicht verfügbar
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