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GEORG FRIEDRICH HÄNDEL

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GEORG FRIEDRICH HÄNDEL

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GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
Orgelkonzert - B-dur op. 4 Nr. 6
Innerhalb der ersten Sammlung der Händelschen Orgelkonzerte, die der Meister im Jahre 1738 als op. 4 in London veröffentlichte, nimmt das sechste und letzte in B-dur eine Sonderstellung ein. Händel hat es ursprünglich nicht nur, wie die anderen, für Orgel oder Cembalo (Harpsichord) bestimmt, sondern auch für Harfe. In dieser Fassung erklang es auch erstmalig im Jahre 1736 innerhalb der Erstaufführung des   „Alexanderfestes".
Der Charakter unseres Konzerts, das eine sehr schlichte Formgebung aufweist, ist heiter und volkstümlich. Ein Andante allegro (diese Tempobezeichnung liebte der reife Händel sehr) und ein Allegro moderato, beide in tänzerischem B-dur stehend, rahmen ein gesangvolles Larghetto in g-moll ein. Der munter emporschnellende Hauptgedanke des Kopfsatzes klingt fast wie von Haydn; geschäftige Sechzehntel begleiten ihn, tragen ihn weiter, immer zwischen Tonika und Dominante pendelnd. Das Orchester hat, wie meist in diesen Orgelkonzerten, eigentlich nur das Thema stärket
herauszustellen und die Kadenzen zu unterstreichen. Umso gelöster und heiterer wirkt der ganze Satz, der in  kräftigem   B-dur schließt.
Der Mittelsatz ist mit seiner Betonung auf Zwei innerhalb des ruhig fließenden 3/4-Taktes eine besinnliche Sarabande voll warmer Melodik. Das Orchester ist hier stärker beteiligt, vor allem, um das Hauptmotiv immer wieder mitzusingen, und spielt im vollen dreistimmigen Satz, dem das Soloinstrument seinen zarten Klang entgegenstellt. Das poetische Stück endet im D-dur-Halbschluß und mit der so typisch Händelschen Adagio-Verbreiterung. Der letzte Satz ist zweiteilig angelegt. Es ist ein echter „Passepied" (eine Art Menuett) im 3/8-Takt — wie häufig, werden die Taktarten immer kleingliedriger (4/4, 3/4, 3/8) — in (etwas gedämpfter) tänzerisch-freudiger Stimmung. Solist und Orchester alternieren, doch macht sich ersterer zuweilen virtuos selbständig. In froher Laune, aber in gemächlichem Tempo, mit den auch im Larghetto so häufigen Händelschen Hemiolen, schließt dieser Satz das hübsche Konzert freundlich ab. Händels Orgelkonzerte gehören zu seinen schönsten und ganz seiner individuellen Künstlerpersönlichkeit verpflichteten Werken; entstanden sie doch zum großen Teil aus Improvisationen, wie sie der Meister zwischen den Akten seiner Oratorien einfügte. Uns können sie in ihrer Verbindung von Innigkeit und heiterer Gelöstheit als Meisterwerke volkstümlich-realistischer Kunst gelten.              
Walther  Siegmund-Schultze

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ArtikelnummerEterna 5 20 349
Preis9,95 €
InterpretJohannes-Ernst Köhler, Gewandhausorchester Leipzig Leitung Kurt Thomas
PlattennameKonzer für Orgel und Orchester b-dur
EAN NummerNein
PlattenlabelEterna
PlattentypEP / Vinyl 7"
Vinylgewicht pro Schallplatte80 gramm
Anzahl der Platten1
BeilagenNein
Release Jahr1961
Allgemeiner PlattenzustandGebraucht
Zustand TonträgerNicht verfügbar
Zustand CoverNicht verfügbar
PlattenreinigungNicht verfügbar
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